GoPro Hero 4 Silver Edition Test

GoPro Hero 4 Silver – Die vierte Generation im Test

Die Silver Edition unterschiedet sich von den Abmessungen her kaum von dem Vorgänger. Jedoch verfügt diese nun über einen integrierten Bildschirm, der berührungssensitiv ist. Damit lässt sich die Kamera komfortabel bedienen. Neben WLAN verfügt sie nun zudem noch über Bluetooth, dieses ist jedoch lediglich zum Ein- und Ausschalten gedacht. Für die Liveübertragung der Bilder auf das Smartphone wird wegen der benötigten Bandbreite weiterhin auf WLAN gesetzt. Die verschiedenen Aufnahmemodi der GoPro Hero 4 Silver Edition entsprechen bei dieser Generation im Wesentlichen denen von der Hero 3+ Black Edition.

Videomodus

Auch die neue Silver Edition kann Videos in 4K aufnehmen. Jedoch ist die Anzahl der Bilder pro Sekunde hier auf lediglich 15 FPS beschränkt. Für Actionreiche Aufnahmen mit schnellen Bewegungen solltet ihr also lieber eine niedrigere Auflösung mit einer höheren Bildwiederholungsrate wählen. Folgend eine Auflistung der verschiedenen Videomodi:

  • 4K (3840×2160) 15 FPS
  • 2,7K (2704×1520) 30 FPS
  • 1440p (1920×1440) 48/30 FPS
  • 1080p (1920×1080) 60/30 FPS
  • 720p (1280x720p) 120/60/30 FPS
  • WVGA (848×480) 240 FPS

Die gebräuchlichste Auflösung wird bei den meisten Nutzern wahrscheinlich weiterhin 1080p sein. Wer wirklich Wert auf die 4K Auflösung legt, sollte zur Black Edition der GoPro Hero 4 greifen. Gerade für Leute mit Erfahrung in der Videobearbeitung kann die höhere Auflösung ein sehr nützliches Werkzeug sein, um beispielsweise ohne Qualitätsverlust für Full HD in Bildabschnitte hereinzukommen.

Im folgenden Video könnt ihr euch einen Eindruck von der Videoqualität der Hero 4 Silver Edition machen. Das Video wurde in 1080p mit 30 FPS aufgenommen:

Fotomodus

Wie auch bei der vorherigen Generation, gibt es drei verschiedene Auflösungen im Fotomodus. Je größer die Auflösung ist, desto größer ist auch das Bildfeld (FOV). Im Grunde kann man die Auflösung hier jedoch immer auf die höchste Qualität einstellen, da die Kamera bei niedrigeren Auflösungen lediglich einen digitalen Zoom des Bildausschnitts der höheren Auflösung macht. Durch das Fischauge ist bei der geringen Auflösung daher auch das Bildfeld am geringsten und verzerrt.

  • 12 MegaPixel (4000×3000)
  • 7 MegaPixel (3000×2250)
  • 5 MegaPixel (2560×1920)

Neben dem klassischen Fotomodus gibt es auch noch einige Features wie Serienbilder, Burstaufnahmen, Zeitrafferfotos und vieles mehr. Den vollen Funktionsumfang sowie Details zu einzelnen Funktionen findest du in der Bedienungsanleitung.

Fazit

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