GoPro Hero 4: Black Edition Test

GoPro Hero 4 Black – Die vierte Generation im Test

Das neue Topmodell ist die GoPro Hero 4 Black Edition. Diese kann nun Aufnahmen in Ultra HD mit 30 FPS aufnehmen. Wenn man die Auflösung ein bisschen runterschraubt, erreicht man auch eine entsprechend höhere Bildwiederholungsrate. So kann man in Full HD mit 120 FPS aufnahmen. Wer also lieber Zeitlupen Effekte nutzen möchte, sollte hier die Full HD Auflösung wählen. Da die meisten Bildschirme und TV Geräte in den Haushalten sowieso nicht in diese Auflösung besitzen, lohnt es sich für viele auch noch nicht in 4K aufzunehmen. Zudem benötigt die hohe Auflösung auch extrem viel Speicherplatz.

Äußerlich hat sich bei der GoPro Hero 4 Black Edition nicht viel getan. Sie ist zwar etwas schwerer, dafür ist das Gehäuse zum Teil aus kräftigerem Metall um die Wärmeentwicklung des Prozessors besser nach außen leiten zu können. Damit bleibt das alte Zubehör auch für das neue Modell einsetzbar, was teure Neuanschaffungen erspart.

Videomodus

Wie es sich für das Spitzenmodell gehört, hat dieses im Vergleich zu den anderen Modellen noch mehr Einstellungsmöglichkeiten was die verschiedenen Auflösungen und die Bildwiederholungsrate angeht. Folgend eine Übersicht mit den verschiedenen Modi der Hero 4 Black Edition:

  • 4K (3840×2160) 30 FPS
  • 2,7K (2704×1520) 50/30 FPS
  • 1440p (1920×1440) 80/60/50/30 FPS
  • 1080p (1920×1080) 120/90/60/50/30 FPS
  • 960p (1280×960) 120/60/50 FPS
  • 720p (1280x720p) 120/60/50/30 FPS
  • WVGA (848×480) 240 FPS

Momentan unterstützen nur sehr wenige Wiedergabegeräte eine Auflösung von 3840×2160, sprich 4K. Bei der richtigen Verwendung kann es aber dennoch Sinn machen mit dieser aufzunehmen. Wenn man als Endprodukt ein Video in Full HD haben möchte, kann sich die höhere Auflösung in der Nachbearbeitung auszahlen. Wenn man seine Videos jedoch nur recht simpel bearbeiten möchte, lohnt es sich nicht Videos in 4K aufzunehmen, da zum einen das Videomaterial sehr viel Speicherplatz benötigt und zum anderen der Akku stark belastet wird und die Laufzeit entsprechend sinkt.

Ihr wollte die Hero 4 Black Edition im Einsatz sehen? Hier ein Video, welches komplett mit der GoPro aufgenommen wurde:

Fotomodus

Was die verschiedenen Fotoauflösungen angeht, gibt es bei der Black Edition auf den ersten Blick keinen Unterschied zur Silver Edition. Auch hier gibt es drei verschiedene Auflösungen zur Auswahl und das Bildfeld ist umso größer, je höher die Auflösung ist.

  • 12 MegaPixel (4000×3000)
  • 7 MegaPixel (3000×2250)
  • 5 MegaPixel (2560×1920)

Natürlich können auch hier verschiedene Modi wie Serienbild, Multi-Shot oder Burst Modus verwendet werden um verschiedenste Effekte zu erzielen.

Fazit

Wer flüssige Aufnahmen in 4K machen möchte, kommt derzeit nicht um die GoPro Hero 4 Black Edition herum. Auch für Zeitlupen in hohen Auflösungen, wie Full HD, ist dieses Modell perfekt geeignet. Für Gelegenheitsfilmer eignet sich auch die GoPro Hero 4 Silver Edition. Gerade durch den integrierten Touchscreen ist diese auch für Anfänger komfortabel bedienbar. Wer nicht mehrere Hundert Euro für eine Action Kamera ausgeben möchte, kann auch auf das neue Einsteigermodell aus dem Hause GoPro zurückgreifen: Die GoPro Hero. Hier ist zwar mit starken Abstrichen gegenüber dem Topmodell zu rechnen, jedoch ist sie auch sehr viel günstiger.

Die GoPro Hero 4 Black Edition bei Amazon »