GoPro Hero 5 Session Test

GoPro 5 Session – Die kompakte GoPro im Test

Über ein Jahr ist es nun her, dass der kalifornische Hersteller GoPro mit der Hero 4 Session neue Wege ging und eine kompaktere Alternative zu den Standardmodellen in die Läden brachte. Während die ganz große Revolution im Actioncam-Markt noch ausblieb, lieferte diese dennoch einige sinnvolle Verbesserungen zu den Standardmodellen Black und Silver, welche sich zunächst um ein Update gedulden mussten.
Dank des großen Erfolges der Hero Session geht GoPro diesen Weg weiter und bringt seit dem 2. Oktober mit der GoPro Hero 5 Session einige großartige Neuerungen auf den Markt – und diesen endlich wieder so richtig in Schwung!

Auf alle neue Neuerungen sowie Unterschiede zur GoPro Hero 5Black wollen wir hier im Test eingehen.

Erster Eindruck

Wie erwartet ist die neue GoPro Hero 5 Session äußerst kompakt und liegt durchaus angenehm in der Hand. Mit dieser Bauform einher geht allerdings auch der Verzicht auf ein richtiges Display. Lediglich ein kleiner monochromer Screen zeigt euch die wichtigsten Infos an. Wer allerdings nicht ohne Bildübertragung auf das Display leben kann, greift hier lieber zur Black Edition.

Auf den ersten Blick vermutet der Betrachter gar nicht, um was es sich bei dem kleinen schwarzen Würfel handelt. Die GoPro Hero 5 Session wirkt im Test einfach sehr klein für eine hochwertige Actioncam. So bringt der Quader ein Gewicht von lediglich 77 Gramm auf die Waage. Die Seitenlänge beträgt dabei rund 2,5 cm. Beim genaueren Hinsehen springt dann die große Linse an der Vorderseite ins Auge. Diese umfasst nahezu die gesamte Front.
Im Inneren des Kunststoffgehäuses ist das Herzstück der Hero 5 Session verbaut. Hier ist ein Sensor zu finden, der mit 10 Megapixeln auflöst. Die nötige Energie hierfür kommt aus einem Lithium-Ionen-Akku, dessen Kapazität 1220 mAh beträgt. Dank diesem sind Laufzeiten von bis zu 2 Stunden zu erreichen, was für die meisten Situationen ausreichend ist. Um den Akku wieder aufzuladen, steht dem Benutzer ein USB-Anschluss zur Verfügung. Die Datenübertragung gelingt dagegen mit einer Micro-SD-Karte oder via WLAN. Letzteres wird auch zur Liveübertragung der Bilder verwendet.

Besonders klasse: Die GoPro Hero 5 Session ist sogar ohne Gehäuse bis zu zehn Meter wasserdicht. Dies konnten wir im Test so bestätigen.

Funktionsumfang

Vor allem im Hinblick auf den erweiterten Funktionsumfang können die neuen GoPro Hero 5 Modelle punkten und extrem viel Boden im Vergleich zur Konkurrenz gut machen. Die wichtigsten Features der GoPro Hero 5 Session wollen wir hier zusammenfassen:

Sprachsteuerung

Die Kamera frei steuern – und das ganz ohne Hände. Dank der ausgereiften Sprachsteuerung kann die Kamera nun noch intuitiver und spontaner eingesetzt werden. Wer etwa beim Radfahren keine Hände frei hat, startet die Aufnahme bequem per Sprachbefehl. Besonders cool: Durch einige Ausrufe, wie etwa „Oh Shit!“ werden Marker im Video gesetzt, um die betroffenen Stellen schneller wieder zu finden. Für alle, die der englischen Sprache einigermaßen mächtig sind, empfehlen wir übrigens das Umstellen auf diese. Warum? Die Begriffe sind einfach kürzer und gehen schneller von der Zunge. „GoPro, shoot burst“, beispielsweise, startet die Serienaufnahme.

Verbesserte Videostabilisierung

Hier schneidet die GoPro Hero 5 Session im Test deutlich besser ab als noch ihr Vorgänger

Ein-Tasten-Bedienung

Dem Nutzer steht ein Druckknopf zur Verfügung. Je nachdem, wie lange dieser gedrückt wird, kann zwischen der Video- und Fotofunktion gewählt werden. Alternativ dazu kann auch die Sprachsteuerung verwendet werden (siehe oben). Zudem startet die Kamera direkt nach dm Hochfahren die Aufnahme, um einen schnellen Filmstart zu gewährleisten.

Cloud-Anbindung

Unbegrenzter Upload von Bild,- und Videomaterial in die GoPro-Cloud

Die Hero 5 Session im Vergleich

GoPro Hero 5 Session vs. Black: Die wichtigsten Unterschiede zum „großen Bruder“:

Modell Hero 5 Session Hero 5 Black
Display Monochrom Touch
Auflösung Bilder 10MP 12MP
Akku fest wechselbar
Preis 329€ 429€

Der Hersteller GoPro bietet viele verschiedene Action Kameras zum Kauf an. Wie schlägt sich hier die Hero 5 Session im Vergleich? Kann die Videoqualität dieses kleinen Technikwunders mit den großen Modellen mithalten? Antworten darauf werden in diesem Abschnitt erhalten.
Als eines der Topmodelle aus dem Hause GoPro gilt die Hero 5 Black. Wird diese mit dem Modell Session 5 verglichen, so fallen sofort die größeren Ausmaße ins Auge. Dies ist der Fall, da bei der GoPro Hero 5 Black ein Touchscreen zur Ausstattung gehört. Dieses Feature kann in den unterschiedlichsten Situationen von Vorteil sein, da hiermit die Aufnahmen und Einstellungen schnell überprüft werden können. Und auch die Auflösung unterscheidet sich leicht. So kommt beim großen Bruder ein Bildsensor mit 12 Megapixeln zum Einsatz.

Die Version GoPro Hero 4 Session ist die Vorgängerausführung, die mit einigen technischen Unterschieden daherkommt. So lässt sich dieses Modell lediglich mittels eines Smartphones konfigurieren. Und auch die Auflösung sowie die Bildrate sind geringer als beim aktuellen Modell. Wer sich für den Vorgänger entscheidet, der muss sich mit einer 8-Megapixel-Linse zufriedengeben.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer hochwertigen und robusten Action Kamera ist, der sollte sich für die Hero 5 Session aus dem Hause GoPro entscheiden. Es muss zwar auf einen Bildschirm verzichtet werden, dafür können die Bilder live auf dem Smartphone betrachtet werden. Des Weiteren überzeugt die Akkulaufzeit sowie die Bild- und Videoqualität. Zu einem Preis von rund 330 € kann hiermit ein hochwertiges Modell erhalten werden, das mit einer GoPro Hero 5 Black in den meisten Bereichen mithalten kann.

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